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Der Vogelhändler

16. Januar 19:30

Moritz West und Ludwig Held, nach einem Lustspiel von Victor Varin und Edmond Desnoyers de Viéville Regie: Lucia Meschwitz Dirigenten: Katalin Doman, Christian Pollack Am Dienstag, den 16. Januar 2018 wird um 19:30 Uhr im Neuen Theater Emder DER VOGELHÄNDLER eine Operette in drei Akten von Carl Zeller, die sich fest im Repertoire deutschsprachiger Bühnen behauptet hat, aufgeführt. Carl Zeller ist ein Vertreter der „Goldenen Operettenära“ und bringt den völlig neuen Gestaltungsfaktor des volkstümlichen Liedes in die dramatische Konzeption ein. Gerade diese Besonderheit sollte ausschlaggebend für seine Popularität werden. Einige Nummern gingen bald um die ganze Welt, unter anderem Schenkt man sich Rosen in Tirol, Ich bin die Christel von der Post, Grüaß enk Gott, alle miteinander oder Wie mein Ahn’l zwanzig Jahr (mit dem Kehrreim No amal, no amal sing nur sing, Nachtigall!), ließen den „Vogelhändler“ zum Inbegriff der Heimatoperette werden, voll von dem, was da Gemüt und herzhafter Humor genannt wird. Bei der Uraufführung am 10.1.1891 im Theater an der Wien spielte Alexander Girardi die Hauptrolle. Zum Inhalt: Adam, Vogelhändler aus Tirol, kommt endlich wieder einmal in die Pfalz, wo seine Braut Christel zu Hause ist. Da er aber außer ein paar Vögeln nichts in die Ehe einbringen kann, bittet Christel den Kurfürsten um einen Posten für ihren Bräutigam. Allerdings ist der, dem sie ihre Bitte vorträgt, nicht der Kurfürst, sondern der hoch verschuldete Graf Stanislaus, der Christel, in der Hoffnung auf ein Rendezvous, alles verspricht. Adams Eifersuchtsanfall bleibt nicht aus, und er sucht Trost bei der hübschen Marie, die niemand anders ist als die Kurfürstin. Diese weiß ganz genau, dass ihr lebensfroher Mann nicht nur Wildschweinen nachstellt. Die amourösen Verwicklungen führen gottlob nicht zu einer Vermischung zwischen den Ständen, sondern führen zum Happy End. Das vor 8 Jahren gegründete Operettentheater Salzburg konnte schon mit der ersten Produktion („Die Csárdsásfürstin“ 2009/10) den begehrten, inzwischen nicht mehr vergebenen Musiktheaterpreis der INTHEGA erhalten, womit erstmals überhaupt eine Operette ausgezeichnet wurde. Selten sieht man Produktionen, bei denen alles so stimmt: prächtige Kostüme und ansprechende Bühnenbilder sind ein Augenschmaus, die temperamentvolle Regie verleiht den traditionellen Produktionen frischen Esprit und die Solisten überzeugen mit hoher Gesangskunst, Komödiantentum und tänzerischem Schwung. Das Tüpfelchen auf dem i bilden die spritzigen Balletteinlagen. Nicht oft erlebt man so rundum gelungene Operettenabende. Dargeboten auf so hohem Niveau macht die Operette nach wie vor Spaß, sorgt für volle Theater und ein begeistertes Publikum.

Eintrittskarten für 25,00 bis 29,00 € (erm. 12,50 bis 14,50 €) sind erhältlich bei kulturevents emden (Alter Markt 2a /Emden) und den bekannten Vorverkaufsstellen.

Details

Datum:
16. Januar
Zeit:
19:30

…alle Angaben ohne Gewähr…