Millioneninvestition – NPorts will große Seeschleuse in Emden sanieren

Die Große Seeschleuse im Emder Hafen soll für mindestens 100 Millionen Euro saniert werden. Das teilt der Hafenbetreiber NPorts mit. Die ersten Ausschreibungen und Arbeiten sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Die Schleuse werde im laufenden Betrieb saniert, hieß es. Die Große Seeschleuse gilt als Lebensader des Hafens, da sie den Binnenhafen mit dem Außenhafen und der Ems verbindet. Ursprünglich sollte die Sanierung bereits 2022 beginnen, hatte sich aber wegen des komplexen Ausschreibungsverfahrens verzögert. Die Bauarbeiten werden rund zehn Jahre dauern.

Hoffen auf Bergung weiterer Ladungsreste der „MSC Zoe“

Gut fünf Jahre nach der Havarie des Riesenfrachters „MSC Zoe“ auf der Nordsee könnten weitere Teile der verbliebenen 800 Tonnen Ladungsreste geborgen werden. Wie die niederländische Wattenvereinigung mitteilte, habe eine Beschwerde dazu geführt, dass das Verkehrsministerium in Den Haag eine Liste von Sonarbildern veröffentlicht, die 1.800 Stellen mit Ladungsresten zeigen. Das ermögliche eine leichtere Bergung, hieß es. Die „MSC Zoe“ hatte Anfang Januar 2019 in stürmischer Nordsee mehr als 340 Container verloren. In der Folge trieb tonnenweise Müll an die Strände der Inseln.

Polizei zieht LKW aus dem Verkehr

Die Polizei hat auf der Autobahn 31 bei Weener einen LKW mit Anhänger aus dem Verkehr gezogen. Laut Dienststelle wies das Gespann zahlreiche Mängel auf. Die vier geladenen Autos waren nur unzureichend gesichert. Am Anhänger fehlte ein Reifen, bei zwei weiteren war die Mindestprofiltiefe unterschritten. Zudem war der Fahrer mit einem defekten Tachograf unterwegs, so dass die Lenkzeiten nicht dokumentiert wurden. Die Weiterfahrt wurde untersagt.